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Schutz der persönlichen Integrität am Arbeitsplatz

arbeitundkonflikt.ch / Psychosoziale Gesundheit

Stress

Die Arbeitswelt hat sich in den letzten Jahren rasant verändert - und damit auch die Gesundheitsrisiken. So ist beispielsweise Stress zu einer der zentralsten Arbeitsbelastungen geworden. Mit psychosozialen Risiken sind Risiken für Gesundheitsbeeinträchtigungen gemeint. Psychosoziale Risiken entstehen durch unzulängliche Arbeitsgestaltung und -organisation sowie durch ein ungünstiges soziales Umfeld bei der Arbeit.

Beispiele von psychosozialen Risiken:

  • durch Überbeanspruchung, z.B. Stress, Burnout, Monotonie
  • durch Verletzungen der persönlichen Integrität, z.B. Mobbing, Stalking, Belästigung
  • durch unzulässige Überwachung- und Kontrollmassnahmen am Arbeitsplatz, z.B. Dauerkontrollen durch Videoaufzeichnungen des persönlichen Arbeitsplatzes

Risikomanagement lohnt sich

In der Praxis zeigen sich positive Effekte des psychosozialen Risikomanagements:

  • Steigerung der Arbeitszufriedenheit
  • Produktivitätszunahme
  • Höhere Qualität von Produkten und Dienstleistungen
  • Bessere Teamarbeit und Atmosphäre im Betrieb
  • Grösseres Potenzial für Innovationen
  • Attraktivitätssteigerung auf dem Arbeitsmarkt

Gesetze und weitere Informationen

  • Art. 6 Arbeitsgesetz ArG Gesundheitsschutz
  • Art. 2 und 26 ArGV3 Schutz psychosoziale Risiken, Überwachung- und Kontrollsysteme
  • Art. 328 Obligationenrecht OR Fürsorgepflicht
  • Art. 59, 60 Strafgesetzbuch StGB strafrechtliche Verantwortung für Gesundheitsschutz AG und AN
  • Art. 3ff Datenschutzgesetz DSG Umgang mit Personendaten

Weitere Infos

Broschüre Schutz vor psychosoziale Risiken am Arbeitsplatz, Info für Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen, Hrsg. SECO

www.stressnostress.ch

www.psyatwork.ch