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Schutz der persönlichen Integrität am Arbeitsplatz
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Mobbing am Arbeitsplatz

Mobbing am Arbeitsplatz beschreibt eine Situation, bei der eine Person von KollegInnen und/oder Vorgesetzten systematisch, nachhaltig und über längere Zeit in die Enge getrieben, diskriminiert oder ausgegrenzt wird – bis hin zu Psychoterror. Bei Mobbing handelt es sich um gezielte und krankmachende Angriffe, Feindseligkeiten und Schikanen, die regelmässig und über einen längeren Zeitraum erfolgen.

Der Pionier in der Mobbingforschung Heinz Leymann unterscheidet bei Mobbing fünf Verhaltensformen:

  • Angriffe auf die Möglichkeit, sich mitzuteilen
  • Angriffe auf die sozialen Beziehungen
  • Angriffe auf das soziale Ansehen
  • Angriffe auf die Qualität der Berufs- und Lebenssituation
  • Angriffe auf die Gesundheit

Die Analyse dieser Handlungen über einen längeren Zeitraum hilft, den bestehenden Konflikt tatsächlich als Mobbing einzustufen.

Studien zeigen, dass Mobbing vor allem im Bildungssektor verbreitet ist. Dabei sind Lernende, Jugendliche und Arbeitnehmerinnen in prekären Arbeitsverhältnissen (ohne Ausbildung, ohne Arbeits- oder Aufenthaltsbewilligung, auf Abruf etc.) am stärksten betroffen.

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